Alles, was Sie über einen Abend mit Der Fahnder wissen müssen — von der Bestellung bis zur Auflösung.
Vor dem Abend
Ein Abendessen, bei dem Ihre Gäste gleichzeitig einen Mordfall lösen. Jeder übernimmt eine Rolle, liest zwischen den Gängen einen kurzen Text vor und beantwortet die Fragen der anderen. Dazwischen wird gegessen, geredet und verdächtigt.
Sie brauchen keine Schauspielerfahrung. Alles, was gesagt werden muss, steht in Ihrem Heft — alles darüber hinaus entsteht am Tisch.
Jeder Fall wird für Ihre genaue Personenzahl geschrieben, typischerweise zwischen 5 und 12 Gästen. Sie sagen uns, wie viele Frauen und Männer mitspielen, und die Rollen werden entsprechend angelegt.
Es gibt keine Lückenfüller: jede Figur hat ein eigenes Motiv, eigene Geheimnisse und eine Verbindung zu mindestens zwei anderen.
Rechnen Sie mit drei bis vier Stunden für drei Gänge. Jede Runde dauert 25 bis 30 Minuten, dazu kommen Essen, Pausen und das Nachspielen der Auflösung.
Reines Vorlesen macht davon nur einen kleinen Teil aus — bei elf Personen etwa fünfzehn Minuten über den ganzen Abend verteilt. Der Rest ist Gespräch.
Als Gastgeber: die Hefte ausdrucken oder die QR-Codes verteilen, das Menü kochen und die Requisiten für die Regie-Einlagen bereitlegen. Welche das sind, steht im Spielleiter-Heft.
Als Gast: nichts. Sie bekommen Ihr Heft am Tisch und lesen die erste Seite.
Die PDFs sind auf A5 ausgelegt. Drucken Sie beidseitig auf A4 und falten Sie die Blätter, oder wählen Sie im Druckdialog «2 Seiten pro Blatt».
Etwas festeres Papier ab 120 g wirkt deutlich hochwertiger, besonders bei den Namensschildern und den Hinweiskarten.
Nein, aber es hilft. Jedes Heft enthält einen Verkleidungsvorschlag, der zur Rolle passt und sich meist aus dem eigenen Schrank zusammenstellen lässt.
Oft genügt ein einziges Erkennungszeichen pro Person — eine Brosche, ein Schal, eine Brille.
Melden Sie sich, dann passen wir den Fall an. Eine Rolle einfach wegzulassen funktioniert nicht: jede Figur trägt Hinweise, die andere brauchen, um den Täter zu überführen.
Im Notfall kann der Spielleiter eine zweite Rolle übernehmen und deren Texte mit vorlesen.
App oder Papier
Beides funktioniert vollständig. Sie bekommen immer beides geliefert und entscheiden am Spieltag.
Gedruckt: jeder Gast bekommt sein Heft auf Papier. Nichts kann technisch schiefgehen, und die Hefte sind ein schönes Andenken.
App: jeder scannt seinen QR-Code und spielt am Handy. Sie sparen das Drucken, und die Runden schalten sich nacheinander frei.
Ja. Wer kein Handy am Tisch möchte, bekommt sein gedrucktes Heft, die anderen spielen digital. Beide sehen exakt denselben Inhalt.
Nein. Die App läuft im Browser. Es gibt nichts herunterzuladen, kein Konto und keine Anmeldung.
Ja, sobald die Seite einmal geladen wurde. Erlauben Sie Cookies, wenn danach gefragt wird — dann liegen die Daten auf dem Gerät und bleiben auch ohne Empfang verfügbar.
Wenn Sie in einem Ferienhaus mit schlechtem Netz spielen, lassen Sie alle Gäste ihre Seite vor dem Essen einmal öffnen.
Die App starten
Alle Codes stehen im Spielleiter-Heft auf der Seite «App-Codes». Dieses Heft bekommt nur der Spielleiter — es enthält ausserdem die Regie-Anweisungen.
Weil das Spiel noch nicht aktiviert ist. Das ist beabsichtigt: so kann niemand vorab lesen, wer welche Rolle hat.
Nennen Sie den Aktivierungscode, sobald alle gescannt haben.
Jede Runde braucht ihren eigenen Code, den Sie als Spielleiter vorgeben. Damit bestimmen Sie das Tempo des Abends.
Nennen Sie den Code erst, wenn wirklich alle mit dem Gang fertig sind — sonst liest jemand voraus, während die anderen noch essen.
Nein. Er scannt seinen QR-Code erneut und gibt den Aktivierungscode noch einmal ein. Die Daten liegen auf dem Gerät und überstehen ein Neuladen.
Der Aktivierungscode ist mehrfach nutzbar, genau für solche Fälle.
Auf keinen Fall. Auf Ihrem Bildschirm steht Ihr Geheimnis im Klartext — und beim Täter auch das Geständnis. Ein Blick über die Schulter verdirbt den Abend für alle.
Legen Sie das Handy mit dem Display nach unten auf den Tisch, wenn Sie es gerade nicht brauchen.
Während des Abends
Zu jedem Gang gehört eine Runde. Alle lesen nacheinander ihren Text vor, dann werden die Hinweiskarten ausgespielt, und danach wird gegessen und diskutiert.
Die Runde endet, wenn der Gang abgeräumt ist. Dann gibt der Spielleiter frei — auf Papier durch Umblättern, in der App durch den Runden-Code.
Das ist der eigentliche Abend. Bleiben Sie in Ihrer Rolle und reden Sie miteinander: fragen Sie nach, widersprechen Sie, erzählen Sie von früher.
Sie dürfen dabei frei erfinden — wie Sie das Opfer kennengelernt haben, was Sie beruflich tun, warum Sie jemanden nicht ausstehen können. Erlaubt ist alles, was Ihren Vorlesetexten nicht widerspricht.
Der Vorlesetext ist Ihre offizielle Version. Sie lesen ihn laut vor, alle hören ihn.
Das Geheimnis gehört nur Ihnen. Sie erzählen es nicht von sich aus — aber Sie dürfen Teile davon preisgeben, wenn jemand nachbohrt. Und Sie dürfen lügen.
Die Hinweiskarte ist ein Beweisstück über eine andere Person. Sie lesen sie laut vor, richten sie an die genannte Person und beobachten deren Reaktion.
Erzählen Sie es nie von sich aus. Aber wenn jemand gezielt fragt, dürfen Sie Teile davon fallen lassen — widerwillig, unter Druck, oder wie aus Versehen.
Auf Ihrer Karte steht rot markiert, was Sie bis zur Auflösung niemals sagen dürfen. Alles andere ist Verhandlungssache.
Ein Geheimnis, das den ganzen Abend niemand erfährt, trägt nichts zum Spiel bei. Lassen Sie es arbeiten.
Ja, ausdrücklich. Auf jeder Geheimnis-Karte steht eine fertige Ausrede für den Fall, dass Sie in die Enge geraten.
Die einzige Grenze: widersprechen Sie nicht Ihren eigenen Vorlesetexten. Was Sie laut vorgelesen haben, gilt.
Nein. Pro Runde gibt es einige wenige Karten, dafür trägt jede echtes Gewicht. Über den ganzen Abend bekommt jeder mindestens eine.
Wenn Sie in einer Runde keine Karte haben, sind Sie trotzdem gefragt — als Befragter und als Zeuge.
Ja, das ist der Normalfall. Er hat eine eigene Rolle und moderiert nebenbei: Hefte verteilen, Runden freigeben, die Regie-Einlagen vorlesen.
Das Spielleiter-Heft verrät den Täter nicht. Es enthält den Ablauf, die Codes und die Requisiten — die Auflösung steckt hinter dem QR-Code am Schluss.
Kleine inszenierte Momente zwischen den Runden: der Spielleiter bringt ein Beweisstück herein, eine Uhr schlägt zur falschen Zeit, ein Anruf geht ein.
Was Sie dafür vorbereiten müssen, steht im Spielleiter-Heft. Meist ist es ein Blatt Papier, ein Tuch oder ein Gegenstand aus dem Haushalt.
Eine Variante, bei der das Mordopfer selbst mit am Tisch sitzt und im eigenen Fall ermittelt — ohne dass es jemand ahnt. Nur diese eine Person weiss es, alle anderen halten sie für einen Gast wie jeden anderen.
Erst der QR-Code am Ende enthüllt beides: wer der Täter war und wer die Tote. Danach liest sie ihren eigenen Abschied vor.
Sie wählen bei der Bestellung, ob Sie diese Variante möchten.
Die Auflösung
Ja — aber nur er. Es steht in seinem persönlichen Geheimnis für Runde 1, das sonst niemand zu sehen bekommt.
Das muss so sein: Er soll gezielt lügen und Spuren verwischen können. Alle anderen tappen ehrlich im Dunkeln, auch der Spielleiter.
Ja, durch Nachdenken statt durch Raten. Der Fall ist über eine Kette aus drei unabhängigen Fakten aufgebaut: einer grenzt den Kreis ein, einer schliesst aus, einer entscheidet.
Keiner davon genügt allein, und sie liegen bei drei verschiedenen Personen. Niemand hat die Lösung für sich — Sie kommen nur gemeinsam darauf.
Über einen QR-Code im Einführungsheft, in der App über den Auflösungs-Code. Beides erst, wenn jeder seine Anklage ausgesprochen hat.
Die Auflösung nennt den Täter, rekonstruiert die Tat Schritt für Schritt und erklärt für jede andere Figur, warum sie verdächtig wirkte und warum sie unschuldig ist.
Mit denselben Gästen nicht — der Täter ist dann bekannt. Mit einer anderen Runde jederzeit: Sie können die Hefte beliebig oft ausdrucken und die App erneut aktivieren.
Wer den Fall schon kennt, kann ihn beim zweiten Mal als Spielleiter begleiten.
Bestellung und Lieferung
Ein Einführungsheft für alle, ein Spielleiter-Heft, ein Charakter-Heft pro Person, ein Rezeptbuch für alle Gänge, ein Fachwissen-Glossar und die Auflösung hinter einem QR-Code. Dazu die persönlichen QR-Codes für die App.
Alles als PDF zum Ausdrucken.
Die Rezepte ja, die Zutaten nicht. Jeder Gang ist thematisch auf die Geschichte abgestimmt, mit Zutatenliste, Mengen für Ihre Personenzahl und Zubereitung.
Sie können auch etwas ganz anderes kochen oder bestellen — die Geschichte funktioniert unabhängig davon.
Ja. Sagen Sie uns bei der Bestellung Bescheid, dann werden die Rezepte entsprechend geschrieben — vegetarisch, vegan, glutenfrei oder ohne einzelne Zutaten.
Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch. Ein Fall kann auch in mehreren Sprachen geliefert werden, wenn Ihre Gäste gemischt sind.
Vollständig. Jeder Fall wird für Ihren Anlass neu geschrieben: Ihre Personenzahl, Ihr Thema, Ihre Anzahl Gänge, Ihre Tonlage — spannend, lustig, gruselig oder eine Mischung.
Auf Wunsch fliessen echte Details ein: der Name des Geburtstagskinds, ein Insiderwitz, der Ort. Zwei Fälle sind nie gleich.
Melden Sie sich möglichst frühzeitig, damit genug Zeit für Rückfragen und Anpassungen bleibt. Die konkrete Dauer hängt vom Umfang ab — schreiben Sie uns, dann nennen wir Ihnen einen Termin.
Sehr gut. Ein Krimi-Dinner bringt Leute ins Gespräch, die sonst nebeneinander sitzen und schweigen — besonders bei Weihnachtsfeiern und Teamanlässen.
Auf Wunsch spielt die Geschichte in Ihrer Branche, mit passendem Fachvokabular.
Wenn etwas klemmt
Halten Sie das Handy weiter weg und sorgen Sie für gutes Licht — Kerzenschein reicht der Kamera oft nicht. Falls der Ausdruck zu klein geraten ist, drucken Sie die Seite ohne Verkleinerung neu.
Als Rückfallebene: geben Sie dem Gast sein gedrucktes Heft. Der Inhalt ist identisch.
Prüfen Sie, ob es der richtige Code für die richtige Runde ist — Runden-Codes funktionieren nur der Reihe nach. Laden Sie danach die Seite neu und geben Sie ihn erneut ein.
Das ist normal in Runde 2. Lassen Sie die Gäste ihre Zeitangaben nebeneinanderlegen — wer war wann wo? Die Widersprüche zeigen sich fast immer dort.
Als Spielleiter dürfen Sie nachfragen: «Wer hatte überhaupt Zugang?» Sie geben damit keine Lösung vor, nur eine Richtung.
Er kann seinen Vorlesetext ablesen und sich sonst zurückhalten — das genügt, damit der Fall funktioniert. Oft steigt genau diese Person ab Runde 2 von selbst ein.
Zwingen Sie niemanden zum Schauspielern. Vorlesen reicht.
Schreiben Sie uns mit dem Namen des Falls und der Stelle. Wir korrigieren sie und schicken Ihnen die PDFs neu — auch noch am Spieltag, wenn es eilt.
Dazu steht hier nichts. Schreiben Sie uns — wir antworten und nehmen die Frage in diese Seite auf.
Schreiben Sie uns. Wenn Sie mitten im Spiel feststecken, antworten wir auch am Abend.
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