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24. September 2026

So funktioniert die App — in fünf Schritten durch den Abend

Die App ist keine App im üblichen Sinn. Es gibt nichts herunterzuladen, nichts einzurichten und kein Konto anzulegen. Jeder Gast scannt seinen QR-Code, und sein persönliches Heft öffnet sich im Browser. Das war die Installation.

1. Den eigenen Code scannen

Im Einführungsheft gibt es eine Seite mit den Spieler-Codes. Der Spielleiter druckt sie aus, schneidet sie auseinander und legt jedem Gast seinen Code an den Platz. Jeder scannt mit der Handykamera — es öffnet sich das eigene Heft, und nur das eigene.

2. Die Seite offen lassen

Erlauben Sie Cookies, wenn gefragt wird. Dann bleiben die Daten auf dem Gerät gespeichert, und das Spiel läuft auch dann weiter, wenn das Haus kein Netz hat — was bei einem Abend auf dem Land eher die Regel als die Ausnahme ist. Legen Sie das Handy ruhig weg, aber schliessen Sie den Tab nicht.

3. Auf die Freigabe warten

Das Heft bleibt gesperrt, bis der Spielleiter das Spiel startet. Er nennt dazu laut den Aktivierungscode. Erst damit erscheinen Rolle und Text für Runde eins. Das ist Absicht: So liest niemand vor, während die anderen noch ankommen.

4. Nach jedem Gang ein neuer Code

Der Spielleiter nennt nach jedem Gang den nächsten Runden-Code. Erst damit erscheinen der neue Vorlesetext, das neue Geheimnis und die neuen Hinweiskarten. Ohne Code passiert nichts. Das ist der eigentliche Zweck des Systems — es verhindert, dass jemand vorausliest, und der Spielleiter behält den Takt des Abends in der Hand.

5. Am Schluss die Auflösung

Wenn alle ihre Anklage ausgesprochen haben, nennt der Spielleiter den Auflösungs-Code. Erst dann erfahren alle, wer es war.

Papier und App zusammen

Beides funktioniert nebeneinander. Wer kein Handy mag oder keines dabeihat, bekommt sein gedrucktes Heft — es enthält dasselbe. An einem Tisch können problemlos sechs Leute scannen und vier blättern.

Zwei Dinge, die den Abend retten

Zeigen Sie Ihren Bildschirm niemandem. Ihr Geheimnis steht dort offen. Ein Blick über die Schulter verdirbt mehr, als ein ganzer Gang wiedergutmachen kann.

Lassen Sie vor dem Essen einmal alle laden. Wenn das Haus schlechten Empfang hat, ist das der Moment, es zu merken — nicht mitten in Runde zwei. Ist die Seite einmal geladen, braucht sie kein Netz mehr.

Und wenn doch etwas klemmt: Seite neu laden, Code noch einmal eingeben. Die Daten liegen auf dem Gerät und gehen dabei nicht verloren. Zur Not gibt es immer noch das gedruckte Heft.

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